Allein in Tirol profitieren 240 Kinder
Einmal mehr diffamiert die FPÖ sich mit ihren Aussagen selbst!“, kommentiert Stephan Betel, Vorsitzender der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen und deren Spitzenkandidat für die anstehende AK-Wahl, die Angriffe der FPÖ auf die Caritas. Die Attacken auf eine karitative Einrichtung würden einmal mehr den unsozialen Charakter der Blauen unterstreichen.

Kalkül hinter FPÖ-Anschuldigungen
Die Caritas entlastet Saat und Gesellschaft und übernimmt zahlreiche wichtige Aufgaben – seien es die Senioren- und Pflegewohnhäuser, die Einrichtungen für Obdachlose oder die vielen Unterstützungsangebote für Familien. Jegliche Vorwürfe, diese wertvolle Einrichtung wolle sich bereichern und aus der Not von Menschen Profit schlagen, geht absolut ins Leere!“, so Bertel. Er verweist darauf, dass allein in Tirol 240 Kinder in den Einrichtungen der Caritas betreut werden. Für Bertel steckt hinter den Vorwürfen der FPÖ durchaus Kalkül: „Offenbar geraten all jene, die nicht auf der unsozialen Linie der FPÖ liegen, nach und nach ins Kreuzfeuer der Kritik. Nur weil Caritas-Präsident Michael Landau es gewagt hat, andere Sichtweisen öffentlich zu vertreten, gerät jetzt die gesamte Einrichtung unter Beschuss. In welchem Staat leben wir denn mittlerweile, dass freie Meinungsäußerung nicht mehr möglich ist sondern stattdessen gezielte schrittweise Diffamierung nach sich zieht?“, zeigt sich Bertel empört. Er forderte zudem auf: „Wir – all jene, sie sich für soziale Absicherung, Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft aussprechen – müssen gemeinsam auftreten gegen jegliche Ungerechtigkeit und zeigen, dass wir solche Vorgehensweisen ganz bestimmt nicht hinnehmen werden!