Politik muss Branche attraktiver gestalten.

Die Pflege und Betreuung wird eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre sein. Die Antwort darauf müssen beste Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung für die Beschäftigten sowie qualitativ hochwertige Ausbildungen sein“, fordert Tirols FSG-Vorsitzender Stephan Bertel.

„Geben wir der Pflege den Stellenwert, den sie verdient!“, appelliert Bertel. Studien belegen, dass das Personal unter anderem darunter leidet, zu wenig Zeit für die zu Pflegenden zu haben. „Die öffentliche Hand ist hier gefordert, mehr Geld zu investieren und somit mehr Personal sowie höhere Gehälter zu ermöglichen. Die Politik soll nicht nur reden, dass Pflegeberufe attraktiver gestaltet werden sollen, sondern muss sie attraktiver machen!“, so Bertel.

Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitsbereich sind am Limit ihrer Leistungsfähigkeit angelangt. „Die Arbeit im Pflegebereich ist unglaublich belastend. Viele Pflegekräfte arbeiten bereits in Teilzeit, weil sie den physischen und psychischen Belastungen nicht 40 Stunden standhalten können. Gleichzeitig wird diese Branche immer mehr an Bedeutung gewinnen. Wir fordern daher die türkis-blaue Bundesregierung auf, anstatt leerer Versprechungen zu machen endlich zu handeln und dringend Maßnahmen für eine Attraktivierung der Branche zu setzen!“, fordert der FSG-Vorsitzende, der betont „voll hinter den gewerkschaftlichen Maßnahmen zu stehen“.