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Was ist die FSG?

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Die FSG

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im Österreichischen Gewerkschaftsbund - kurz FSG - ist ein eigenständiger Verein mit Statuten und Gremien nach Österreichischem Vereinsgesetz.
Die FSG versteht sich
als Teil des ÖGB, dessen Politik die FunktionärInnen der FSG an vielen Stellen - in Ländern, Gewerkschaften, Bezirken und auf zentraler Ebene – aktiv mitgestalten.
In ihren Statuten hat die FSG ihre Aufgaben und welche Gremien diese Aufgaben wahrnehmen genau geregelt.

Geschichte der FSG

Die Gründung der FSG
Um einen einheitlichen, überparteilichen Gewerkschaftsbund und nicht wieder 'parteiliche' Richtungsgewerkschaften wie in der Ersten Republik zu gründen, waren Vertreter der Sozialisten, der früheren Christlichsozialen Partei (ab 1945 ÖVP) und der Kommunisten an der Gründung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes beteiligt und bildeten das erste Präsidium. Diese drei politischen Richtungen hatten von den vier Besatzungsmächten die Genehmigung zur Bildung von Parteien erhalten. Die Institutionalisierung der unterschiedlichen Richtungen in Fraktionen innerhalb des Gewerkschaftsbundes geschah erst in den Jahren nach 1945.

Erich Hofstetter (FSG Bundessekretär von 1962-1987) schreibt: "...
als es im Jahre 1947 ruchbar wurde, daß Volkspartei und KPÖ wegen einer Regierungsumbildung, bei der die Sozialisten ausgeschlossen werden sollten, verhandelten, entschlossen sich auch die Mitglieder der Sozialistischen Partei, im Rahmen des Gewerkschaftsbundes als geschlossene Gruppe aufzutreten. Es wurde zuerst das Betriebsreferat der Sozialistischen Partei gegründet. Dieses erfaßte die sozialistischen Betriebsfunktionäre zu Informationsbesprechungen und Schulungen zusammen und gab die "Welt der Arbeit" als sozialistische Betriebszeitung heraus." Das Betriebsreferat unter der Leitung von Otto Skritek hatte die politische Betreuung der Beschäftigten in den Betrieben zur Aufgabe.

Bei den ersten Betriebsratswahlen im Oktober/November 1947 kandidierten die sozialistischen Gewerkschafter auf eigenen Listen als sozialistische Gewerkschafter. Die Wahl mit nach Fraktionen getrennten Listen wurde im Vorstand des Gewerkschaftsbundes beschlossen. Das Nebeneinander von Fraktion und Betriebsreferat machte bald Probleme. "
Die politische Arbeit in den Betrieben mußte nämlich vielfach von den gleichen Leuten geleistet werden, die als gewerkschaftliche Vertrauensleute tätig waren, und das war nun gleichfalls kein befriedigender Zustand."

Hofstetter spricht in diesem Zusammenhang einmal von Gründung der Fraktion sozialistischen Gewerkschafter im ÖGB, an anderer Stelle von Übernahme der Aufgaben des SPÖ-Betriebsreferates durch die Fraktion sozialistischer Gewerkschafter im ÖGB: "
Man kam schließlich überein, das Betriebsreferat wieder aufzulassen und die politischen Anliegen der Partei mit den Plänen und Auffassungen der Fraktion sozialistischer Gewerkschafter im ÖGB abzustimmen, die fortan die Verbindung zwischen den Betrieben und der Partei besorgte. An anderer Stelle: "Nachdem es aber bei der dieser Konstruktion bei der sozialistischen Fraktionsarbeit Schwierigkeiten gab, einigten sich die sozialistischen Gewerkschafter und die Führung der Partei, die Fraktion der sozialistischen Gewerkschafter im ÖGB zu gründen." Fritz Klenner schreibt vom "Ausbau" der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter im ÖGB ab 1952.


Das aktuelle Programm der FSG finden Sie hier: FSG Programm


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