Gemeinsam mit ihrem Vorsitzenden Stephan Bertel bestiegen Osttirols sozialdemokratische GewerkschafterInnen vergangene Woche trotz drückender Hitze den kleinen Zunig – eine Wanderung mit politischer Dimension. „Der Blick von oben, auf das Große und Ganze, tut oft gut und regt zum Nachdenken an“, so Bertel, FSG-Vorsitzender im ÖGB und AK-Kammervorstand. Er freute sich über die rege Beteiligung.

Ich habe viel mitgenommen. Nicht nur, wie schön Tirol ist und dass der kleine Zunig gar nicht so klein ist, sondern auch wie verdorrt und verbrannt die Wiesen und Felder aus der Höhe wirken“, resümiert Bertel, der damit einen Vergleich zur vergangenen schwarz/blauen Bundesregierung zieht: „Wenn man mit Abstand betrachtet, was in dieser Regierungszeit passiert ist, muss man leider feststellen, dass Schwarz-Blau nichts als verbrannte Erde hinterlassen hat!“ Mit der Zerschlagung unseres funktionierenden Gesundheitssystem und arbeitnehmerfeindlichen Gesetzen wie die 60-Stunden-Arbeitswoche nennt er nur zwei Negativbeispiele stellvertretend für viele.

Bertel warnt zudem vor einer erneuten schwarz-blauen Koalition: „Sollten diese beiden Parteien im Herbst wieder ans Ruder kommen, droht uns erneut soziale Dürre! Wer für die Sozialpartnerschaft und somit für einen sozialen Interessensausgleich in unserem Land ist, hat keine andere Wahl als bei der nächsten Nationalratswahl SPÖ zu wählen!“ Diesem Appell schließt sich auch Osttirols FSG-Vorsitzender Martin Strasser an: „Von Investitionen in Bildung und Gesundheit über Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur bis hin zu familienpolitischen Schwerpunkten – die einzig gültige Antwort lautet SPÖ.