Drohungen gegenüber Journalisten untragbar.


Einschüchterungsversuche und Drohungen gegenüber Journalisten müssen Konsequenzen haben“; fordert Stephan Bertel, Tirols Vorsitzender der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen im ÖGB. Jüngstes Negativbeispiel sei das ZIB-2-Interview, in dem FPÖ-EU-Kandidat Harald Vilimsky Armin Wolf mit Konsequenzen gedroht hatte.

Grundwerte unserer Demokratie laufen Gefahr, vom blauen Machthunger verschüttet zu werden. Aber die Pressefreiheit muss unantastbar bleiben!“, so Bertel. Kritische Berichterstattung sei den Blauen von jeher ein Dorn im Auge gewesen. „Wollen wir künftig nur mehr Propagandabeiträge à la FPÖ TV sehen? Denn genau in diese Richtung – vorgegebene Inhalte und unkritische Beiträge – steuern die ständigen Angriffe gegenüber Journalisten und der Versuch, den ORF mittels Entzug der Finanzierung in eine Abhängigkeit gegenüber der Bundesregierung zu manövrieren!“, zeigt sich Bertel alarmiert. „Freie Medien müssen uns als wichtiges Korrektiv in unserer Demokratie unbedingt erhalten bleiben!