„Lassen uns türkis-blauen Postenschacher nicht bieten“
Wir lassen nicht zu, dass die TirolerInnen ihr Geld nach Wien abführen müssen!“, betont Bernhard Höfler, AK-Kammervorstand und Vorsitzender der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen in der AK. „Erwin Zangerl darf in dieser Sache auf unsere vollste Unterstützung zählen, zwischen FSG und FCG passt da kein Blatt Papier!

Dass die TirolerInnen aufgrund der Zwangsfusion der Kassen auf geschätzte 178 Millionen Euro verzichten müssten, sei eine „Unverschämtheit“. „Wir werden uns auch künftig nicht von Arbeitgebern bevormunden lassen und schon gar nicht überlassen wir ihnen die Entscheidung, was mit dem Geld passiert, das die Beschäftigten erwirtschaften“, begründet Höfler die Klageinbringung.

Sollen wir künftig in Wien betteln gehen, damit wir die uns zustehenden Leistungen bekommen? Sicher nicht!“, gibt sich Höfler zuversichtlich, dass die Klage erfolgreich sein wird. „Unsere Gesundheit darf nicht dem türkis-blauen Machthunger geopfert werden! Wir lassen uns den Postenschacher nicht bieten!“, so Höfler. Er betont: „Um unsere Gesundheit oder finanzielle Einsparungen geht es bei dieser Sache am allerwenigsten. Einzig Bevormundung der ArbeitnehmerInnen steckt hinter den Plänen der Bundesregierung!